Der Taschen-Spielberg

Blackmagic hat es wieder einmal geschafft. Der Knaller des heutigen Tages war die Vorstellung der Pocket Cinema Kamera zum Preis von ca. 945 Euro. Diese Kamera hat in etwa die Grösse eines iPhone 5 (aber etwas dicker) und ist mit 335 Gramm ein echtes Leichtgewicht.

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Die Cinema Pocket Kamera verfügt über einen Sensor mit Super 16mm Größe und 13 Stops Dynamik (für die Nicht-Videografen geht’s hier zur Erklärung von Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Blendenstufe ). Über den aktiven MFT Mount lassen sich diverse MicroFourThirds Optiken anschließen. Es gibt ein eingebautes Stereomikrofon sowie eine Miniklinke für den Anschluss eines externen Mikros (mic/line level balanced audio connection), dazu einen Kopfhöreranschluß und einen Mikro-HDMI Ausgang. Fokus und Blende sind über zwei Knöpfe direkt ansteuerbar

Aufgezeichnet wird je nach Wahl entweder in lossless CinemaDNG Raw oder Apple ProRes und das auch noch auf kostengünstigen SD-Karten. Das Format Apple ProRes 422 (High Quality) erlaubt ein direktes Editieren und Color Grading auf dem Laptop direkt nach der Aufnahme.

Grösse, Gewicht und Ausstattung machen dieses „Taschenwunder“ ideal für den Einsatz bei Dokumentationen, Independent Produktionen, Musikfestivals, ENG oder für den Photo Journalismus.

Herkömmliche Kameras verfügen nur über einen eingeschränkten Dynamikumfang , weshalb die Bilder immer nach „Video“ aussehen. Digitale Filmkameras hingegen haben einen viel grösseren Dynamikumfang was auch der Grund dafür ist das Kinofilme und aufwendig produzierte Werbespots mit Ihrem „Spielberg-Look“ einfach soviel besser aussehen.
Die neue Kleine von Blackmagic deckt mit Ihren 13 Stops einen extrem grossen Dynamikbereich ab. Deshalb sehen die Aufnahmen auch mehr nach Film und weniger nach Video aus.

Ein hochauflösender 3.5″ LCD-Monitor dient zur Kontrolle während der Aufnahme und zum Ansehen der gespeicherten Dateien. Zur Schärfebestimmung kann man auf eine 1:1 Ansicht in das Bild hineinzoomen. Statusinformationen im Display zeigen Aufnahmestatus, Verschlusswinkel (shutter angle), Zeitraffer Intervall, Blendeneinstellung, ISO, Batteriestand und Aufnahmezeit. Sogar die direkte Eingabe von Metainformationen ist (wenn auch etwas umständlich) möglich.

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Die wechselbaren Lithium-Ionen Akkus stammen von Nikon und können in der Kamera geladen werden.

Preis, Ausstattung und Handlichkeit der neuen Pocket Cinema Kamera ermöglichen jetzt die Erstellung von Beiträgen im Filmlook zu einem Bruchteil der Kosten bisheriger Produktionen.

und wenn….

… das Bewegtbild noch etwas bewegter sein soll dann braucht’s vielleicht diesen kleinen mobilen Flitzer. Gesteuert wird dieser Go-Kart für Kameras über 2 Fernbedienungen. Eine für das Gefährt selbst und eine für die Steuerung der Kamerabewegungen auf dem Kart. Der Flitzer ist bis zu 30 Kmh schnell und läuft ca. 2 Stunden mit einer Batterieladung. Es handelt sich hier noch um einen Prototypen der aber innerhalb der nächsten Monate produktionsreif werden soll. Kombiniert mit der oben erwähnten Pocket Cinema Kamera lassen sich damit bestimmt ein paar coole, kinoreife Kamerafahrten produzieren.

und zuletzt noch der Beweis

 …das es GoPro (genau, die mit der kleinen Kamera die sich jeder Snowboarder an den Helm klebt) versteht die Massen zu begeistern.

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